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wieder auf, ohne daß ſie ſich verirren. Nach dreimo⸗ natlichem Aufenthalte auf dem Nil haben die Bienen den Neetar der Orangenbluͤte von Said, die Roſen⸗ Eſſenz von Faioum und die Schaͤtze des Jasmin von Arabien und anderer mannigfaltiger Blumen geſammelt, und werden nun in ihre Heimath zuruͤck gebracht, wo ſie neue Reichthuͤmer eintragen. Da⸗ durch gewinnt der Aegypter koͤſtlichen Honig und einen Ueberfluß an Wachs. Die Schiffer werden jederzeit nach der Anzahl der Bienenkoͤrbe bezahlt, die ſie von einem Ende Aegyptens bis zum andern gefuͤhrt haben.
IV. In Ober⸗Aegypten iſt die Hitze außer⸗ ordentlich groß, gemaͤßigter in Nieder⸗Aegyp⸗ ten. Es gibt wenige Krankheiten, welchen die Aegyp⸗ ter unterworfen ſind. Am gewoͤhnlichſten ſind die Augen⸗kebel; auch die Kinderblattern und die Bruͤ⸗ che kommen haͤufig vor. Von Bruſtſchmerzen weiß man hier gar nichts. Vom Februar bis zum Mai weht der Weſtwind, deſſen Hauch aͤußerſt verderblich iſt. Die uͤbrige Zeit des Jahres unterhalten die Nordwinde die Heilſamkeit. Den Ausſatz kennt man in dieſem Lande nicht. Die Peſt ſcheint nicht ur⸗ ſpruͤnglich zu ſeyn. Die Europuͤer koͤnnen ſich, wenn ſte ihre Wohnungen nicht verlaſſen, gegen dieſe Land⸗ plage ſchuͤtzen.
Die Kophten, Abkoͤmmlinge der Aegypter, haben


