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und der Klang der Paucken und anderer Inſtrumente wiederhallt von allen Seiten. Verſammelte Arbeiter
ſtuͤrzen eine auf den Damm geſetzte irdene Statue
binunter, welche die Verlobte heißt. Dieß iſt noch ein Ueberbleibſel der alten Religion der Aegyp⸗ ter, welche eine Jungfrau dem Nil weihten, und ſie in Zeiten der Bedraͤngniß manchmal hinab ſtuͤrzten. Die Straße iſt bald zerſtoͤrt, und da die Waſſer kein Hinderniß mehr finden, ſo ſtroͤmen ſie auf Groß⸗ Kairo los. Der Vize⸗Koͤnig wirft in den Kanal Gold⸗ und Silberſtuͤcke, welche geſchickte Taucher ſo⸗ gleich aufraffen. Man kann dieſe Handlung als Hul⸗ digung betrachten, welche dem Nil, als der Quelle der Reichthuͤmer Aegyptens dargebracht wird. Waͤh⸗ rend dieſes Tages ſcheinen die Aegypter freudetrun⸗ ken. Man wuͤnſcht ſich Gluͤck, man hoͤrt von allen Seiten Geſaͤnge der Dankſagung. Eine Menge Taͤn⸗ zerinnen durchhuͤpfen die Ufer des Calieh, und er⸗ heitern die Zuſchauer durch ihre zuͤgelloſen Taͤnze. Man uͤherlaͤßt ſich den Schmauſereien und der Freude, und der Arme ſogar hat ſeine Feſtgelage⸗
Die folgende Naͤchte bieten ein noch reizenderes Schauſpiel dar. Der Kanal fuͤllt die Hauptplaͤtze der Stadt mit Waſſer. Abends vereinigt ſich jede Fami⸗ lie in Barken, wo die Weichlichkeit alle moͤglichen Bequemlichkeiten findet. Die Gaſſen, die Moſcheen, die Minarets ſind erleuchtet. Man faͤhrt von Platz zu Platz ſpatzieren, und hat Fruͤchte und andere Er⸗


