Teil eines Werkes 
2. Th., 2. Bdchn (1828)
Entstehung
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zur Seite ungeheure Steinbruͤche von Granit, wo man die Obelisken aus einem Stuͤcke arbeitete und auf Floͤßen an den Ort ihrer Beſtimmung brachte. Die Inſel Phile hat nur eine halbe Meile im Umfange. Die Aethiopier und Aegypter wohnten daſelbſt gemeinſchaftlich; heute iſt ſie verlaſſen, aber man bewundert daſelbſt zwei praͤchtige Tempel. Hoͤfe, mit Kolonnaden geſchmuͤckt, umgeben den groͤßern. Man tritt in den erſten durch eine Pyramidal⸗Pforte, auf deren Seite zwei Obelisken aus Granit ſich befin⸗ den. Das Innere des Tempels iſt in mehrere Gemaͤ⸗ cher eingetheilt. Seine Mauern beſtehen aus Mar⸗ mor und zeigen mehrere Reihen von Hieroglyphen. Oeſtlich von dieſem Gebaͤude trifft man ein anderes, welches ein langes Viereck bildet. Es iſt von allen Seiten offen. Die Kapitaͤler der Saͤulen, welche das Dach tragen, ſind voll kuͤnſtlicher Bildhauer⸗Arbeit.