Teil eines Werkes 
2. Th., 2. Bdchn (1828)
Entstehung
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bedeckte Barken, auf deren Spitze eine Soune ruht. Schiffer fuͤhren ſie mit Stangen. Zwei am Steuer ſitzende Maͤnner ſcheinen den Lauf zu lenken und ihre Huldigung zu empfangen. Dieſe Gemaͤlde ſind alle⸗ goriſch. Die Griechen malten in ihrer Dichter⸗ Sprache die Sonne in einem Wagen, von Rennern gezogen, welche Apollon lenkte. Die Aegypter ſtellten ſie auf eine von Oſiris und? Schiffern(dem Symbole der Planeten) gefuͤhrten Fahrzeuge dar.

Das Heiligthum hat nichts Anſehnliches. Hier bewahrte man die dem Jupiter geheiligte Jungfrau, welche ſich auf eine ſonderbare Weiſe als Opfer dar⸗ bot*).

Die Ebene, welche ſich von Carnak bis nach Luxor ausdehnt, hat nicht weniger als eine Meile in der Laͤnge. Dieſe Strecke war mit Haͤuſern der Ae⸗ gypter bedeckt, welche den oͤſtlichen Theil von Dhe⸗ ben bewohnten. Sie ſind ganz zerſtoͤrt. Nahe bei Luxor durchwandelt man die Zugaͤnge und Truͤmmer eines andern Tempels, der mehr beſchaͤdigt iſt als der

*) Jovi, quem praecipue colunt Thebani, virgo quaedam genere clarissima et specie pulcher- rima sacratur; quales Graeci Pallacas vocant. Ea pellicis more, cum quibus vult, coit, usque ad naturalem corporis purgationem. Post purgationem vero viro datur; sed prius- quam nubat, post pellicatus tempus in mor- tuae morem lugetaur, Strabon, Lib. XVII.

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