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verdienen doch ſeine Umgebungen die Aufmerkſamkeit der Reiſenden.
Oberhalb Giene ſind die Ruinen von Coph⸗ tos. Dieſe auf einer Anhoͤhe befindliche Stadt, welche der Nil mit ſeinen Waſſern umgab, hatte eine vor⸗ theilhafte Lage fuͤr den Handel anf dem rothen Meere. Als ihre Einwohner das Chriſtenthum angenommen hatten, wurden ſie den Verfolgungen des Kaiſers Diocletians ausgeſetzt, und empoͤrten ſich. Er ließ Truppen gegen ſie marſchieren, und zerſtoͤrte die Stadt aus dem Grunde. Heute ſieht man keine Ein⸗ wohner mehr daſelbſt. Sie haben ſich in das eine Meile weit entfernte Dorf Cobt zuruͤck gezogen.
Cous, ehedem Apollon's Stadt, bereicherte ſich durch den Unfall von Cophtos. Die Kaufleute ließen ſich daſelbſt nieder, und der Handel bluͤhte lange Zeit. Die Stadt hatte großen Reichthum waͤh⸗ rend der Herrſchaft der Araber; ſeitdem aber die Tuͤr⸗ ken Aegyptens ſich bemaͤchtigt haben, theilt Cous das Loos mit ihrer Nebenbuhlerin. Die Bedruͤckungen der Regierung haben ihren Handel zu Grunde gerich⸗ tet. Ihr Ruhm iſt verdunkelt. Man ſieht in unſern Tagen nur noch einige Huͤtten, die von einer kleinen Anzahl Cophten und Araber bewohnt werden.
Der Hafen von Coſſeir iſt nicht betraͤchtlich. Die großen Fahrzeuge landen hier, aber die Schiffe muͤſſen auf der Rhede bleiben, wo ſie guten Anker⸗ grund ſinden. Die Stadt, oder vielmehr der jetzige


