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Fuße des Berges. Die Leute kamen von allen Seiten und richteten ihre Gebete an ihn. Ein Ordensgeiſt⸗ licher benutzte ihre Leichtglaͤubigkeit und uͤberredete ſie, die Gottheit haͤtte den Geiſt des Seheilk Haridi in den Leib einer Schlange uͤbergehen laſſen. In der Thebais findet man viele der gleichen Thiere, wel⸗ che Niemanden verletzen. Ein ſolches hatte er ſich auf das Wort abgerichtet. Er erſchien nun mit ſeiner Schlange, blendete den Poͤbel durch uͤberraſchende Kunſtgriffe, und behauptete, er koͤnne alle Krankhei⸗ ten heilen. Einige gluͤckliche Erfolge, die bald in der Natur ſelbſt, bald in der Meinung der Kranken ge⸗ gruͤndet waren, machten ihn ſehr beruͤhmt. Bald ließ er die Schlange Haridi nur noch fuͤr Fuͤrſten und reiche Perſonen, welche ihn tuͤchtig bezahlen konnten, aus dem Grabe hervor gehen. Seine Nachfolger, von gleichen Grundfaͤtzen gedrungen, konnten ohne Muͤhe einen ſo vortheilhaften Irrthum glaubwuͤrdig erhalten. Sie fuͤgten noch zur Ueberzeugung, die man von der Heilkraft des Thieres hatte, jene von ſeiner unſterb⸗ lichkeit. Sie wagten ſogar, die Probe davon oͤffent⸗ lich zu machen. Die Schlange wurde in Gegenwart des Emirs in Stuͤcke zerhackt, und zwei Stunden un⸗ ter ein Gefaͤß gelegt. In dem Augenblicke, wo man daſſelbe oͤffnete, waren die Prieſter wahrſcheinlich ge⸗ wandt genug, eine aͤhnliche unterzuſchieben. Man ſchrie Wunder uͤber Wunder, und der unſterbliche Haridi hatte einen noch hoͤhern Zoll der Verehrung


