Teil eines Werkes 
2. Th., 2. Bdchn (1828)
Entstehung
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ihre alten Gebaͤude und ſehr viel von ihrem Umfange verloren. Von den Tempel⸗Ruinen außerhalb der Stadt gegen Nord ſind nur noch einige mit Hiero⸗ glyphen bedeckte Steine uͤbrig, deren einer eine ſelt⸗ ſame Bildhauererbeit traͤgt. Es befinden ſich naͤmlich vier Cirkel darauf, mit gemeinſchaftlichem Mittel⸗ punkte, in ein Viereck eingeſchloſſen. Der mittlere enthaͤlt eine Sonne. Die beiden folgenden, in zwoͤlf Theile eingetheilt, faſſen, der eine zwoͤlf Voͤgel, der andere zwoͤlf beinahe verloͤſchte Thiere in ſich, welche die Zeichen des Thierkreiſes zu ſeyn ſcheinen. Der vierte iſt ohne Eintheilung und ſtellt zwoͤlf menſch⸗ liche Figuren vor Augen. Die vier Jahreszeiten neh⸗ men die Winkel des Vierecks ein, an deſſen Seite man eine gefluͤgelte Kugel unterſcheidet. Wahrſchein⸗ lich gehoͤrte dieſer Stein zu einem Sonnen⸗Tempel; denn der Zuſammenhang der Hieroglyphen bezeichnet

den Durchgang der Sonne durch den Thierkreis und

ihren Lauf, durch welchen das Jahr entſteht. Der Stein beweiſet uͤbrigens, daß die Aegypter in dem graueſten Alterthume ſchon aſtronomiſche Kenntniſſe beſaßen.

VII. Merkwuͤrdig iſt auch zu Achmin eine Schlange, welche zu den Wundern des Landes gehoͤrt. Vor mehr als einem Jahrhunderte ſtarb hier ein frommer Tuͤrke, Namens Seheilk Haridi. Er galt bei den Mahomedanern fuͤr einen Heiligen. Man errichtete ihm ein Grabmal mit einem Helmdache am

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