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Cynopolis. Die Einwohner dieſer Stadt hatten eine große Ehrerbietung fuͤr die Hunde. Die Prieſter naͤhrten einen davon mit Speifen, welche dem Anu⸗ bis, dem Begleiter und Waͤchter des Oſiris, gebei⸗ ligt waren..
Das Dorf Gerabie liegt Minieh gegenuͤber. Man ſieht etwas weiter oben den Flecken Sacuadi. Hier fangen die Grotten der Thebais au, die durch die ſtrenge Lebensweiſe der Anachoreten in den erſten Zeiten des Chriſtenthums ſo beruͤhmt wurden. Sie erſtrecken ſich in einem Raume von zwanzig Meilen bis Manfelout. Dieſe ſind Steinbruͤche, mit Hie⸗ roglyphen bedeckt, die dem graueſten Alterthume an⸗ gehoͤren.
Unterhalb Sac uadi beginnt ein Dattel⸗Wald, der ſich bis an das Ufer des Fluſſes herab zieht. Die Inſel Sohra iſt nicht weit davon. Die ununterbro⸗ chene Aufeinanderfolge der Doͤrfer, die Mannigfaltig⸗ keit ihrer Anſichten, die Zahl der Einwohner machen die Landſchaften ſehr lebhaft und abwechſelnd.
Das Dorf Achmounain, vier Meilen noͤrdlich von Melacui iſt merkwuͤrdig durch die Ruinen, welche es beſitzt. Bei den Haufen von Truͤmmern, welche es umgeben, bewundert man einen praͤchtigen Saͤulengang, den die Zeit nicht beſchaͤdiget hat. Er mißt hundert Fuß in der Laͤnge und fuͤnf und zwanzig in der Breite, und iſt von zwoͤlf Saͤulen unterſtuͤtzt, die zum Knaufe nur einen einfachen Kranz haben.


