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fang des Berges Gebal Etteir,(Berg der Voͤgel). Er verdankt ſeinen Namen der Menge von Wethen, Sperbern, Adlern, Seeraben und Pharaon's⸗Huͤh⸗ nern, welche daſelbſt ſich aufhalten. Turteltauben und kleine Voͤgel bevoͤlkern die Gehoͤlze am Fuße des Berges. Schgaren von Ibiſſen, Kranichen, Schwaͤnen und Stoͤrchen kommen von ſeinen Hoͤhen nieder, um im Winter den Nil zu bedecken. Fluͤge von Tauben verdunkeln die Luft, welche in keinem Lande ſo zahl⸗ reich ſind, als in Aegypten.
Scheroune dehnt ſich am Fuße des Vogelber⸗ ges hin. Unabhaͤngige Araber bewohnen dieſe Seite. Sie pluͤndern die Schiffe, deren ſie habhaft werden koͤnnen, und bei Verfolgungen ziehen ſie ſich in die Wuͤſten zuruͤck. Der Reiſende muß ſtets vor ihnen auf der Hut ſeyn.
Unwillkuͤhrlich wenden ſich die Augen von dieſen oͤſtlichen, mit unfruchtbaren Felſen beſetzten Ufern auf die fruchtbaren Gefilde gegen Weſten. Hier iſt das Land bis nahe an den Fluß hin bebaut. Reizend iſt die Lage der Inſel Sohra.
Die Stadt Minieh iſt ſehr betraͤchtlich. Sie iſt artig, bevoͤlkert und betriebſam. Ein Cachef hat hier ſeine Reſidenz. Man hat ein Zollhaus angelegt, und die Schiffe, welche von Said herab fahren, muͤſ⸗ ſen hier landen, und eine Abgabe entrichten. Man findet daſelbſt umgeſtuͤrzte Saͤulen und Reſte alter Gebaͤude. Wahrſcheinlich ſind ſie die Ruinen von
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