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Suͤdlich von dieſen Steinbruͤchen trifft man einen au⸗ dern aus ſchoͤnem Granit, wo man ungeheure Arbei⸗ ten unternahm. Ein nicht weit davon gegrabener Waſſer⸗Behaͤlter diente fuͤr das Beduͤrfniß der Ar⸗
beiter; noch weiter davon ſind Einſiedler⸗Grotten, fuͤr
die es in der ganzen Welt keinen wildern und oͤdern Platz haͤtte geben koͤnnen, als der iſt, wo ſie ſich be⸗ finden.
Hat man einen Theil des Berges Kolzoum uͤberſtiegen, ſo kommt man zu dem Kloſter des heil. Anton. Es hat keine Pforte; man laͤßt ſich durch ein Fenſter mittelſt eines Flaſchenzuges hinein ziehen. Dieſe Vorſichts⸗Maßregeln ſind noͤthig, um vor der Pluͤnderung der Araber ſicher zu ſeyn. Eine hohe und dicke Mauer von einer Viertel⸗Meile im Umfange, umgibt das Kloſter. Auf der einen Seite liegt ein Garten mit verſchiedenen Obſtbaͤumen, auf der an⸗ dern befinden ſich die Zellen der Moͤnche und eine kleine Kirche. Ein Kanal, der die Gebirgs⸗Waͤſſer auffaͤngt, fuͤhrt ſie in das Kloſter. Obgleich etwas ſalzig, dient es doch zum Lebensbedarfe und zum Wachsthume der Gemuͤſe und Fruͤchte. Die Kophten, welche es bewohnen, führen eine ſehr ſtrenge Lebens⸗ weiſe. Sie faſten beſtaͤndig und trinken nur an den vier großen Feſttagen des Jahres Wein. Ein mit Oel bereiteter Kuchen aus Seſam, Salzfiſche, Honig, und die Produkte des Gartens machen die ganze Nah⸗ rung aus. Sie glauben eine unbeſchraͤnkte Macht uͤber
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