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blauer Farbe, und alle von außerordent!ich feinem Korn. Ihre der Luft ausgeſetzte Oberflaͤche iſt geflammt und uneben, die auf dem Sande ruhende Seite iſt glatt und ſchimmernd. Ohne Zweifel faͤnde der auf⸗ merkſame Naturforſcher in den Felſenſpalten und in den Strombetten koſtbare Steine, und oorzuͤglich Smaragde, die ehedem ſo haͤufig in Aegypten wa⸗ ren. Am Fuße des Berges Kaleil bemerkt man Ouellen ſalzigen Waſſers. Eine kleine Anzahl Dattel⸗ baͤume umgibt ſie. Ueberhalb ſieht man Grotten von Einſiedlern, welche der Eifer der erſten Jahrhunderte des Chriſtenthums in dieſe ſchreckliche Einoͤde gefuͤhrt hatte.— Hat man den Berg Kalei erklettert, ſo ſteigt man in die Ebene Elaraba, oder der Wagen, her⸗ nieder. Die Sonne verſengt hier in der brennenden Sandwuͤſte alle lebenden Keime, bringt aber in den Seiten der Gebirge die ſeltenſten Steine zur Reife. Man ſieht noͤrdlich von dieſer Ebene drei Steinbruͤche von rothem, weißen und ſchwarzen Marmor. Halb. los gehauene Bloͤcke in den Felſen, andere auf dem. Boden umher geſtreut, verkuͤnden die Spur menſchli⸗ cher Anſtrengung. 3
Hier ließen die Pharaonen die harteu und po⸗. lirten Steine hauen, aus denen ſie die Bekleidungen 4 und die Kanaͤle ihrer praͤchtigen Mauſoleen bildeten. 2 Man brachte ſie auf der Axe bis an den Nil, und Floͤſſe fuͤhrten ſie bis an den Fuß der Pyramiden.


