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faßte, ſchleuderte die bis zur Verzweiflung gebrachte Mutter ihr ſaugendes Kind mit Heftigkeit auf die Erde, und zerſchmetterte es. Da, Ungeheuer, rief ſie, das Blut dieſes Geſchoͤpfes ſollſt du verantworten. Nun verſiegten ploͤtzlich ihre Thraͤnen, ſtarr und ſtumm ſtand ſie da. Der Unmenſch aber entfernte ſich ganz kaltbluͤtig mit ſeiner Beute, als waͤre gar nichts vor⸗ gefalen. Dieß iſt das Loos des aͤgyptiſchen Volkes. Beniſouef gegenuͤber ſieht man das Dorf Bajad, zum Theil von Kophten bewohnt. Von da gelangt man zum Kloſter des heiligen Anton und Paul, welche in dem Gebirge Kolzoum liegen. Zwei Meilen noͤrdlich von Bajad tritt man in ein enges Thal, welches Gebel Gebei, der Berg der Ciſterne, und Hajar Mouſſoum, der bezeich⸗ nete Stein, bilden. Dieſe Schlucht fuͤhrt zu einer ſandigen Ebene, Elbakara, die Kuh, genannt. Der Berg Kaleil, oder der Vielgeliebte, begraͤnzt ſte gegen Oſten. Sie hat gegen ſieben Meilen in der Breite, und noch mehr von Nord gegen Suͤd. Wohin das Auge blickt, entdeckt man nur unfruchtbaren Sand. Die Felſenkluͤfte und der Nand der Gießbaͤche bieten jedoch einiges Gruͤn dar; auch Acacien, Sene, Seor⸗ pionhoiz und einige andere Pflanzen ſieht man. Die Gemſen, die Strauße, die Gazellen und die Diger bewohnen die Felſenhoͤhten und durcheilen den Sand, wo ſie kaum einige Grashaͤlmchen finden. Man trifft hier Kieſelſteine von rother, grauer, ſchwarzer und
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