Teil eines Werkes 
2. Th., 2. Bdchn (1828)
Entstehung
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gepluͤnderten Araber vereinigen ſich mit den Beduinen, die ſtets bereit ſind, die Unzufriedenen zu beguͤnſtigen, weil der Koͤder der Pluͤnderung ſie anlockt. Strom⸗ weiſe ſtuͤrzen ſie von den Bergen herab, und briagen Verwuͤſtung in die Ebenen. Die zuͤgelloſen Schaaren welche man gegen ſte ſendet, verurſachen nicht weni⸗ ger Unordnung. Die Landleute ſehen ſich von Fein⸗ den und Vertheidigern auf gleiche Weiſe gepluͤndert. Wenn die Araber zuruͤck getrieben werden, ſo verſtecken ſte ſich mit Beute beladen in der Wuͤſte. Ihr Haß gegen die Tuͤrken entflammt ſich daſelbſt mit der Sonnenhitze, und wann ſie ſich ſtark genug glauben, ſo kommen ſtie zuruͤck, und richten neue Verheerungen au. Dieß iſt das Loos Aegyptens; dieß ſind die Uebel, welche der Deſpotismus nach ſich zieht.

IV. Kehrt man nach Nid durch den Kanal.

Bwuch zuruͤck, ſo laͤßt man Maidoum hinter ſich liegen, wo man die ſuͤdlichſte Pyramide Aegyptens, mehrere Inſeln mit Doͤrfern, und die Ruinen von Aphroditoplolis bemerkt, welches am oͤſtlichen Ufer and der Stelle von Atfih gelegen war.

Auf der Weſtſeite des Nils, aufwaͤrts, iſt Be⸗ niſouef. Dieſe Stadt hat eine halbe Meile im Umkreiſe. Die Moſcheen, die hohen Minarets, welche man durch die Wipfel der Baͤume entdeckt, bieten einen reizenden Anblick dar, aber die uͤbrigen Gebaͤude

ſnd nur baufaͤllige Huͤtten aus Lehm oder Backſteinen,

ohne Geſchmack und Zierlichkeit gebaut. Die ganze