Teil eines Werkes 
2. Th., 2. Bdchn (1828)
Entstehung
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Gebaͤude, wovon ſich mehrere mit zerſtuͤckelten Saͤulen angefuͤllte Saͤle erhalten haben. Eine halb verfallene Halle lauft rings herum. Man bemerkt noch Stufen, auf welchen man zu verſchiedenen Gemaͤchern empor ſtieg, und andere, uͤber welche man in die unterirdiſchen Gewoͤlbe hinab kam. Am meiſten feſſeln die Aufmerk⸗ ſamkeit mehrere niedere, enge und ſehr lange Zellen, welche wahrſcheinlich keine andere Beſtimmung hatten, als die Aufbewahrung geheiligter Crocodile, die man von Crocodilopk dahin brachte. Dieſe bisher be⸗ ſchriebenen Ruinen ſind nichts anderes, als die Ueber⸗ reſte des alten Labyrinths. Der Gruͤnder dieſes Ge⸗ baͤudes iſt unbekannt. Es war vermuthlich das Werk mehrerer Koͤnige. In dem See Birket Caroun, welcher eine Meile davon entfernt liegt, kann man nur den von Moͤris wieder erkennen, denn er hat mehr als fuͤnfzig Meilen im Umkreiſe.

Der Kanal Bahr Jouſeph, der bei Tarout Eeeherif anfaͤngt und bei Birket Caroun en⸗ det, iſt der naͤmliche, welchen Koͤnig Möͤris in den See gleiches Namens fuͤhren ließ. Dieſes Werk

mußte ungeheure Summen koſten, denn an mehreren Orten iſt das Bett durch den Felſen gehauen.

III. Die Annaͤherung des Winters wird in Faio um zur laͤchelnden Jahreszeit, wo balſamiſche Weſte die Wange des einſamen Luſtwandlers umkoſen; munter gleiten die vollen Baͤche dahin, und die Erde

ſſt mit Fruͤchten und Kraͤutern aller Art bedeckt. Ueberall

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