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Bahr Jonſeph(Joſephs⸗Fluß) genannt. Das Dorf Nesle laͤßt man zur Linken. Nach zwei Stun⸗ den tritt man gegen Nordweſt in eine ſandige Ebene, wo die Unfruchtbarkeit herrſcht. Bald entdeckt man Berge von Ruinen, welche beinahe eine Meile im Umfange haben. Der erſte Haufe heißt bei den Ara⸗ bern balad CGaroun,(der Flecken Caron), der zweite casr Caroun,(der Pallaſt von Caron*).
Der ganze Raum, welcher ſie trennt, iſt mit un⸗ geheuren Steinen uͤberſaͤet. Die merkwuͤrdigſten Truͤm⸗ mer ſind an den aͤußerſten Enden. In der Mitte der Ueberreſte von casr Caroun erhebt ſich ein großes
*) Die grabiſchen Geſchichtſchreiber ſchildern uns den Carvun als einen ſehr maͤchtigen Mann. Sie ſagen, er habe mehrere Kameele mit Schluͤſ⸗ ſeln beladen koͤnnen, welche die zahlreichen Ge⸗ maͤcher oͤffneten, wo er ſeine Schaͤtze einſchloß. Dieſe einſtimmige Behauptung laͤßt eine Wahr⸗ heit durchblicken. Vielleicht war der Name Ca⸗ ron eine Wuͤrde, mit welcher man den Schif⸗ fer beehrte, der die Leichuame der Pharaoen uͤber den See Moͤris fuͤhrte, um ſie in die
Hoͤhlungen des Labyrinths zu ſetzen, uͤber welche
er Waͤchter war. Ohne Zweifel hatte wenig⸗ ſteus der, welcher auf dem See von Memphis gleiche Dienſte verrichtete, nach der Ausſe der Einwohner, denſelben Titel. Wenn di Vermuthung gegruͤndet iſt, ſo ſieht man, war⸗ um die Griechen den Todtenſchiffern den Na⸗ men Chgron gegeben, und warum die Alber dieſe Ruinen den Pallaſt Carons nennen
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