Teil eines Werkes 
2. Th., 2. Bdchn (1828)
Entstehung
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welche heilige Voͤgel in ſich ſchließen. Groͤßten⸗ theils ſind ſie zerſtuͤckelt, weil die Araber goldne Götzenbilder darin ſuchen. Sie fuͤhren auch die Rei⸗ ſenden nicht an jene Orte, wo ſie koſtbarere Sachen finden wuͤrden. Sie ſelber begeben ſich nur auf gehei⸗ men Wegen dahin. Der Herzog von Chaulnes, der mittelſt der genauen Beſchreibung des Lords Montagu tiefer in dieſe Labyrinthe eindrang, hegt die Vermu⸗ thung, daß die Hieroglyphen, welche hier vollſtaͤndiger

ausgearbeitet ſind als anderwaͤrts, indem man bei dem

erſten Anblicke ſogleich erkennt, was man ſich unter ihnen vorzuſtellen habe, den Schluͤſſel zu dieſer Ge⸗ heimſchreiberei liefern koͤnnten..

Sieben Meilen von Alt⸗Cairo wird der Nil von den gegen Oſten aufſteigenden Felſen weſtwaͤrts zuruͤck gedraͤngt. Jenſeits der Inſel Terfaie entdeckt man tiefer landeinwaͤrts den Flecken Dachhoue, oder das alte Achantus, wo man einen Tempel des Oſiris bewunderte. Von da zieht ſich der Weg gegen Suͤden durch ein weites Gefilde, deſſen Niederungen von kleinen Baͤchen zur Befeuchtung des Landes durch⸗ ſchnitten ſind.

Faioum, das ehemalige Arſinoe, war das Land der Wunder. Es enthielt das Labyrinth mit ſei⸗ nen zwoͤlf Pallaͤten, den See Moͤris und ſeine Py⸗ ramiden.

II. Verlaͤßt man Faioum, um ſich weſtwaͤrts zu wenden, ſo ſchifft man uͤber einen großen Kaual,

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