Teil eines Werkes 
2. Th., 2. Bdchn (1828)
Entstehung
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Die uͤbrigen Landesprodukte ſind Leinwand, Ammo⸗ niakſalz, Getreide ꝛe. Die Ausfuhr des letzteren iſt zum Ruin des Landmanns durch die Politik verbunden; man ſchwaͤrzt aber vieles unter dem Namen Reis 3 binaus.

Die ſeit mehreren Jahrhunderten in der Stadt angeſiedelten Chriſten von Aleppo und Damas treiben den vorzuͤglichſten Handel. Der traͤge Tuͤrke begnuͤgt ſich damit, von Zeit zu Zeit Erpreſſungen ge⸗ gen ſie zu veruͤben, und geſtattet ihnen, ſich zu berei⸗ chern. Die Reisausfuhr iſt fuͤr den Fremden verbo⸗ ten, aber mittelſt vortheilhafter Accorde fuͤr den Zoll⸗

einnehmer, beladen die Provenzer alle Jahre mehrere Schiffe damit. Da ihnen der Bogaz den Eingang in den Nil verſagt, ſo verfuͤhren innlaͤndiſche Schiffer die Ladung. Dieſe Unbequemlichkeit gibt zu zahlloſen Bedruͤckungen und Mißbraͤuchen Anlaß. Oft wird der beſſere Reis gegen ſchlechten vertauſcht, und da man natuͤrlicher Weiſe gegen ſolche unvermeidliche Betruͤ⸗ gereien auch Gegenliſt anwendet, ſo wird der Handel zu einer Art von Raͤuberei. Dem Handel von Da⸗ miette ſchadet noch mehr der Mangel eines Ha⸗ fens. Die Rhede, wo die Schiffe allen Winden Preis gegeben ſind, der geringſte Sturm, der ſich erhebt, zwingt die Kapitaͤne von Marſeille, die Ankertaue iu kappen, und ſich nach Cypern zu fluͤchten, oder die hohe See zu halten.