Teil eines Werkes 
2. Th., 2. Bdchn (1828)
Entstehung
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eine anſehnliche Stadt, welche noch beſteht, und das

Andenken an ihren Urſprung in einem Platze bewahrt⸗ der obigen Namen fuͤhrt.

Dieſe Stadt, groͤßer als Roſette, und nicht weniger angenehm, liegt in einem Halbzirkel auf dem oͤſtlichen Ufer des Nils, zwei und eine halbe Meilen von ſeiner Muͤndung. Man zaͤhlt daſelbſt beinahe vier und zwanzig tauſend Seelen. Sie hat mehrere Plaͤtze, deren anſehnlichſter den Namen Menchie bewahrt hat. Die Bazards ſind mit Handelsleuten angefuͤllt. Okals oder Khans, ſo geraͤumig, als die von Boulak, vereinigen unter ihren Hallen die Stoffe Indiens, die Seide vom Berge Libanon, das Ammoniakſalz und ganze Pyramiden von Reis. Die Haͤuſer, vorzuͤglich die am Fluſſe gelegenen, ſind

ſehr hoch. Die meiſten haben artige, auf den Terraſſen

erbaute Saͤle, welche, als reizende Belvedere, allen Winden offen ſtehen, und dem Tuͤrken zur behaglichen Ruhe dienen. Mehrere große Moſcheen, mit hohen Minarets geſchmuͤckt, ſind in der Stadt verbreitet. Die oͤffentlichen Baͤder, mit Marmor belegt, haben die naͤmliche Einrichtung, wie jene zu Groß⸗Kairo. Eine Menge Barken und kleine Fahrzeuge erfuͤllen unaufhoͤrlich den Hafen von Damiette, welches ei⸗ uen ſtarken Handel mit Syrien, Cypern und Marſeille unterhaͤlt. Der Reis Mezelaoui, der ſchoͤnſte von Aegypten, wird in der Umgegend gebaut⸗ Man fuͤhrt davon jaͤhrlich faſt fuͤr ſechs Millionen aus.