Teil eines Werkes 
2. Th., 2. Bdchn (1828)
Entstehung
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konnten ihn aber die erſten zwei Naͤchte nicht ausfuͤh⸗ ren, weil Savary und ſein Gefaͤhrte ſehr wachſam waren. Die dritte Nacht, als der widrige Wind ſte gezwungen hatte, vor Anker zu liegen, banden ſie das Schiff am Lande feſt. Einer von ihnen zog das be⸗ nachbarte Doͤrfchen in die Verbindung. Er kam nach einer Stunde zuruͤck und legte ſich mit den Uebrigen nieder. Die Ermuͤdung von den langen Naͤchtwachen, und die Hitze zwang auch beide Reiſende, dem Schlum⸗ mer zu unterliegen. Savary ſchlief bereits eine Stunde ungefaͤhr ſehr feſt, als er ſich ploͤtzlich wie aufgeruͤttelt fuͤhlte, ohne die Urſache davon errathen zu koͤnnen. Es war mondhell. Seine erſten Blicke fielen auf einen Mann, der ſchon den einen Fuß im Schiffe hatte, und einen gezuͤckten Dolch erhob. Sa⸗ vary ſprang zu ſeiner Flinte und ſetzte ſie ihm auf die Bruſt, indem er ihm auf Arabiſch zurief, er waͤre des Todes, wenn er ſich nicht zuruͤck zoͤge. Dieſer ließ vor Angſt beide Arme ſinken, und blieb vor Er⸗ ſtaunen, wie eine Statue, unbeweglich. In dem naͤm⸗ lichen Augenblicke bemerkte Savary einige Schritte davon drei andere mit Saͤbeln und Piſtolen bewaffnete Naͤuber. Er beobachtete ihre Bewegungen, und war entſchloſſen, auf den erſten zu ſchießen, der eine dro⸗ hende Stellung annehmen wuͤrde. Er wagte es nicht umzuſehen und ſeinen Reiſegefaͤhrten in Kenntuiß zu ſetzen, aus Furcht, ſie moͤchten dieſen Augenblick benutzen und Feuer auf ihn geben. Indeß hatte ſich