Teil eines Werkes 
1. Th., 2. Bdchn (1828)
Entstehung
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Fremden in ſehnſuchtsvolle Verwunderung. Minder ſchoͤn und etwas ſchwarz gefaͤrbt ſind die Mazedonier, die Griechen auf Morea und im Pelopones. Auch hat Theſſalien Ueberfluß an guten Pfer⸗ den und ſehr große Buͤffel, dergleichen man im uͤbri⸗ gen Griechenland nicht mehr findet. An der Seekuͤſte findet man zierlich gefaͤrbte Schildkroͤten, gelb, ſchwarz und roth gemengt. Ihr Fleiſch iſt ſehr ſchmackhaft, wird von den Griechen ſehr gerne, von den Tuͤrken aber gar nicht gegeſſen. Feigen und große, ſehr ſchmackhafte Waſſer⸗Melonen erfriſchen uͤberall den Durſtigen; Gaͤrten, voll von Baͤumen der Citronen und Granataͤpfel, geben Schatten und Wohlgeruch; die Beeren der Weintrauben gleichen an Groͤße unſern

Pflaumen, oder Aepfeln. Daraus wird Wein im

Ueberfluſſe bereitet; allein er hat durchgehends einen harzigen Geſchmack. Taback wird in Menge gebaut; die Felder ſind mit Wollbaͤumen umgeben, was ſehr

reitzend zu ſehen iſt. Ueberdieß gibt es Ueberfluß an

Mandeln und Oliven; die letzteren eſſen die Griechen gerne, wenn ſie reif in Salzwaſſer eingemacht wor⸗ den ſind. Die Kuͤrbiſſe in den Hecken, mit ihrer gelben Bluͤthe, bluͤhendes Dornen⸗Geſtraͤnch und himmelhohe Eichen entzuͤcken abwechſelnd den Luſt⸗ wandelnden.

In den Thaͤlern von Theſſalien waͤchſt die Schar⸗ lach⸗Beere haͤufig, deren ausgepreßten Saft man zur Farbe bereitet. Davon kommen auch die Coccinillien,