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Ich ſah eine griechiſche Frau, welche bis an die Au⸗ gen mit Dukaten und Perlen bedeckt war.
Auf dem Wege nach Chifflik ſieht man, an der Seite eines Berges, den Begraͤbnißplatz eines tuͤr⸗ kiſchen Heiligen; bald darauf aber wurde der Weg durch große Waͤlder ſehr gefaͤhrlich und müͤhevoll. Zahlreiche Woͤlfe und Straßenraͤuber halten ſich darin auf. Hin und wieder iſt jedoch eine Karawanſera, wo man ſich laben und ausruhen kann. Der Fluß Mo⸗ rovia iſt ein reißender Gebirgs⸗Fluß, der nur mit großer Gefahr uͤberſetzt werden kann. Meine Fuͤhrer beteten waͤhrend der Ueberfahrt mit lautem Geſchrei, und wollten gar nicht zufrieden ſeyn, daß ich weniger laͤrmte und doch der Erſte an das Ufer ſprang. Nicht weit von dieſem Strome geſchah die große Niederlage der Tuͤrken durch Hunniades, welcher mit zehn⸗ tauſ nd Pferden, zur Zeit des Vollmondes, das tuͤr⸗ kiſche Lager uͤberfiel und dreißig tauſend Mann erſchlug.
Zu Halijahiſar waren wir ſchon auf dem Boden von Bulgarienz; jedoch ſahen wir hier noch eine ſchoͤne Kirche mit zwei huͤbſchen Thuͤrmen. Da⸗ ſelbſt machte ich die Bekanntſchaft eines Arztes, deſ⸗ ſen Gewohnheit es war, alle Morgen auf den Markt⸗ platz zu gehen und diejenigen, welche etwas uͤbel aus⸗ ſahen, zu noͤthigen, daß ſie in ſein Haus kamen und ſich ſeiner Heilung unterwarfen.
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