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Frauen, obwohl ſie in Kaͤſten verſchloſſen und von Kamelen getragen werden, kein Mann, außer den Verſchnittenen, nahen. Sobald dieſe Damen auf dem Felde ſind, ziehen ſich alle Maͤnner, außer dem Koͤ⸗ nige, zuruͤck. Die Wetber ſteigen nun aus und ſetzen ſich zu Pferde. Sie fuͤhren alsdann Bogen und Pfeile ſo gut, wie jeder Jagdmann. Iſt die Luſt voruͤber, und ſind die Frauen wieder in ihren Kaſten geſtiegen, ſo gibt der Koͤnig durch eine Pfeife ein Zeichen, und die uͤbrige Begleitung nahet ſich wieder.
Von dieſer Jagd kam der Koͤnig, nebſt ſeinen Hofleuten, berauſcht zuruͤck. In dieſem Zuſtande onnte man ihn oͤfters treffen; er war dann entweder außerordentlich guͤtig und freigebig, oder zornig und wuͤthend. Wer ſich ihm im letztern Falle nahte, war ſeines Lebens nicht öcher; mancher hatte ſchon Arme, oder Beine, oder auch den Kopf eingebuͤßet. Seine Freigebigkeit uͤbertrieb er manchmal ſo weit, daß er fie am andern Tage wieder bereute. Er ſuchte dann die Einſamkeit und uͤberließ ſich einer graͤnzenloſen Melancholie. Die Hoͤflinge, ihn zu beſaͤnftigen, ſu⸗ chen dann aus dem oͤffentlichen Schatze die verſchleu⸗ derren Kleinodien wieder zu kaufen, oder geben die Geſchenke wieder zuruͤck.
XXXXV. Auch der Reichskanzler lud uns ein mal zu Gaſt. Seine Gaͤrten waren außerordentlich eitzend, der Speiſeſaal ſo ſchoͤn, wie jener des Koͤ⸗ nigs. An der Seite waren mehrere Gemaͤcher, mei⸗


