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thuͤmer wurden ihm verheißen: aber der teutſche Mann blieb unerſchuͤtterlich. Wegen des Lebens und irdi⸗ ſcher Wolluſt wollte er nicht ſeinen goͤttlichen Glau⸗ ben verlaͤugnen. Alſo wurde er den Verwandten des Ermordeten ausgelſefert, daß ſie ihn ſelbſt richten moͤchten.
Zwei Mal wurde er von denſelben zur Richtſeaͤtte geſchleppt, zwei Mal von ſeinen Freunden wieder zu⸗ ruͤck gebracht, in der Hoffnung, daß er ſich doch eines Beſfern beſinnen, und Muhameds Glauben, wenn nicht im Herzen, doch im Aeußern annehmen moͤchte. Doch der Edle haßte jeden Schein, jede Verſtellung. Seine Seele blieb groß. Als er zum dritten Male auf der Richtſtaͤtte ſtand, entbloͤßte er ſein Haupt, ſeine Bruſt und ſeinen Nacken, kniete hin, und rief: „Toͤdtet mich in Chriſtus Namen!“ Seine Feinde ſtreckten ihn hierauf mit vielen, Saͤbelhieben zu Boden. Wir aber laſen den zerfleiſchten Leichnam auf und begruben ihn unter Thraͤnen oͤffentlich mit großem Gepraͤnge.
XXXXIII. Einige Tage ſpaͤter ließ der Koͤnig die Geſandten zu einer Jagd⸗Parthie einladen. Er ſchickte ihnen Pferde und Kamele und erſchien dann ſelbſt in einem mit Silber geſtickten Kleide. Ein praͤchtiger Hofſtaat umgab ihn; die Pferdedecken waren mit Gold und Edelſteinen beſetzt; viele Vornehme be⸗ gleiteten ihn; Jaͤger mit Falken, Hunden und zah⸗ men Leoparden ſchloßen ſich dem Zuge an. Wir ritten
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