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aus dem obern Stockwerke, zu offenen Gallerien, und ein großer Saal ſchloß ſich im Hintergrunde an. Zier⸗ liche, hin und wieder vergoldete Gipsbilder gaben den Waͤnden ein froͤhliches Auſehen. Um vor aͤhnlichen Ueberfaͤllen, auch da die Indier entfernt waren, ſicher zu ſeyn, wurden alle Zugaͤnge theils verrammelt, theils mit Kanonen beſetzt, und wohl bewacht.
XXXVIII. Den 18. Auguſt ließ der Koͤnig die Geſandten zur öffentlichen Audienz und zugleich zur Tafel laden. Er ſchickte vierzig ſchöne, gezierte Pferde, deren Sattel und Zeug mit vickem Golde beſchlagen war. Die Geſchenke, welche dem Schach gleich bei dieſem erſten Beſuche uͤberreicht wurden, waren fol⸗ gende:
Drei Harniſche, mit Gold und Silber geziert;
Vierzig Paar ſchoͤne Piſtolen;
Zwei Saͤbel mit Scheiden von Bernſtein;
Vier andere, mit ſilbernen Scheiden;
Zwei zierliche Leuchter von Bernſtein, welchen die Perſer ſehr hoch ſchaͤtzen.
Eine koſtbare, chemiſche Apotheke, die meiſten Buͤchſen aus gediegenem Golde, oben mit Edelſteinen;
Eine große, kunſtreiche Uhr, mit den Zeichen der Jahrs⸗Zeiten und Geſtirne.
Mehrere andere, kleine Uhren, und noch aͤhnliche Dinge von mehr, oder minderem Werthe.
XXXIX. Wir wurden durch mehrere unbedeckte Gaͤnge, uͤber welche hohe Palmen empor ſahen, in den


