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konnen, und von Zeit zu Zeit ſoll man deutlich die Worte aus der Ferne vernehmen:„Gieß, gieß!“
XXXIII. Am 43. Juli brachen wir erſt von Cas⸗ win auf, zogen uͤber Ebenen und Gebirge, und ge⸗ langten ſchon nach einigen Tagen zur Stadt Saba.
Durch die vielen ſpitzigen Thuͤrme gewinnt(e in der Ferne ein huͤbſches Anſehen; doch iſt ſie nicht groß, und hat wenig ſchoͤne Haͤuſer. Das Beſte darin ſind wohl die Gaͤrten, mit den ſchmackhafteſten, großen Fruͤchten, Granaten, Mandeln, Ananas u. d. gl. Gegen das nahe Gebirge wird viel Baumwolle und Reiß erzeugt, womit großer Handel getrieben wird. Wir blieben daſelbſt nur einen Tag, und zogen am Abende fort, ſo daß wir am z8ten fruͤh zu einer Kar⸗ wanſergi kamen, Schach Ferabath genaunt. Die Hitze war jetzt unertraͤglich; wir mußten uns bis auf das Hemd entkleiden. Das Erdreich war brennender Sand, auf welchem man mit bloßen Fuͤßen nicht ſechs Schritte geben konnte, ohne ſie zu verletzen. Gegen Mittag wurde auch der Wind ſo heiß, als ob er aus einem Feuer⸗Ofen kaͤme. Wir fluͤchteten in die Staͤlle der Karwanſerai.
XXXIV. Am folgenden Tag erreichten wir deſſen
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ungeachtet die Stadt Kohm. Der dort reſidirende
Daruga kam uns mit 50 Pferden entgegen; etliche
Tunger, einige auf langen Stelzen, ſuchten uns durch
ihre Kuͤnſte zu ergoͤtzen. Die Gaſſen der Stadt waren
mit Waſſer beſpritzt, den Staub zu loͤſchen. Ein Ge⸗ 25ſtes B. Perſien. II. 1. 7


