Teil eines Werkes 
2. Th., 1. Bdchn (1828)
Entstehung
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Weiber von oben bis unten, und die ihm am beſten gefaͤllt, heißt er ihm folgen.

XXXII. Noch habe ich eines großen Gartens und dabei einer verfallenen, jetzt ganz unbewohnten Bad⸗ ſtube zu gedenken, wovon folgende Fabel erzaͤhlt wird. Einſt wirthſchaftete darin ein beruͤhmter Arzt, ein ſchwarzer Araber von Geburt, mit Namen Lokh⸗ mann. Derſelbe reichte ſeinem Sohne, in ſeinem hoͤchſten Alter, drei Glaͤſer mit koͤſtlichem Bal⸗ ſam, und befahl ihm, wenn er geſtorben waͤre, eines derſelben uͤber den Leib zu ſchuͤtten. Wuͤr⸗ de ſich der Koͤrper wieder zu bewegen anfangen, ſo ſollte er ihm das zweite uͤber das Haupt, und wenn die Sprache ſich wieder einfinden wollte, das dritte in den Mund gießen. Wenn dieſes puͤnktlich geſchehen, wuͤrde ſein Leib wieder friſch und geſund auferſtehen, und dann noch ein Mal ſo lange leben. Der Vater ſtarb. Der Sohn verſaͤumte nicht, das erſte Glas des Balſams uͤber den Leib des Entſeelten zu leeren. Hierauf fingen alle Glieder ſich wieder zu bewegen an. Er goß das zweite Glas der himmliſchen Fluͤß ſigkeit uͤber das Haupt und ging nun hin, auch das dritte zu holen. Allein dieſes mochte dem Vater zn

lange dauern, er rief alſo, ſeiner Sprache ſchon maͤch⸗

tig:Gieß, gieß!o Daruͤber erſchrack aber der

Sohn ſo heftig, daß er das in Haͤnden habende Ge⸗

faͤß ploͤtzlich fallen ließ, und entfloh. In das Gebaͤnde aber ſoll ſeit dieſer Zeit Niemand mehr haben dringen