Teil eines Werkes 
2. Th., 1. Bdchn (1828)
Entstehung
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Von dieſer Zeit war beſtaͤndiger Verkehr zwiſchen ſeinen auf unſere Schiffe, und ſo fuhren wir friedlich und freudig mit einander fort.

Nach einigen Tagen ſchickte der Prinz einige Ab⸗ geordnete und ließ melden, daß er nicht woh, ſey. Der Wortfuͤhrer war ein langer, gelber Mann, von kohlſchwarzen Haaren und mit einem großen, langen Barte. Er trug einen ſchwarzen Schafpelz, das Rauhe auswaͤrts gekehrt. Die andern waren in ſchwarzes und braunes Luch gekleidet, und eben guch nicht freundlichen Anſehens.

Wir waren nun in einer Gegend, wo in einer Entfernung von etwa ſieben Meilen der Don ſeine gewaltigen Wogen waͤlzte; ſo nahe trifft die Wolga hier mit ihm zuſammen. Auch findet man die Rui⸗ nen einer ehemals hier geſtandenen Stadt, und die Ruſſen fuͤhren noch Steine davon nach Aſtrachan; deren Stadtmauern, Kirchen und Pallaͤſte aus denſel⸗ ben gebaut ſeyn ſollen. Wir trafen auch einige Fi⸗ ſcher, welche eben einen Bieluga oder Weißfiſch ge⸗ gefangen hatten. Derſelbe war 4 Ellen lang und an⸗ derthalb Ellen dick. Sie ſchlugen ihn, wie einen Och⸗ ſen, mit Haͤmmern vor den Kopf, und verkauften ihn um einen Thaler.

Den. September kamen wir zur Stadt Zariza, welche mit hoͤlzernem Bollwerk und Thuͤrmen umge⸗ ben und von Strelitzen bewohnt iſt.