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pferkeit iſt ſelbſt bei uns und unter den Koſacken wohl bekannt und beruͤhmt.
IIl. Wir waren jedoch gegen dieſe Raͤuber auf unſerer Hut, theilten unſer Volk in drei Haufen, welche wechſelweiſe, beſonders auf dem Hinter⸗ und Vordertheile des Schiffes, gute Wache halten mußten. Alſo ſchifften wir weiter, jedoch mit ziemlicher Muͤhe und mancher Verſaͤumniß: denn unſer Schiff ſaß ſehr oft auf Sandbaͤnken feſt, und konnte oft einen halben Tag nicht frei gemacht werden. Erſt am z. Auguſt erreichten wir das Staͤdten Waſiligarod aus hoͤl⸗ zernen Haͤuſern und ohne Ringmauern. Jedoch befindet ſich dort eine ruſſiſche Poſt, und wirklich fanden wir auf derſelben Briefe uͤber Moskau, aus Teutſchland, welche uns ſehr erfreuten. Der Ort wurde vom Großfürſten Waſilaus erbaut und mit Soldaten be⸗ ſetzt, welche den Einfaͤllen der erimiſchen Tartaren ſteuern ſollten. Aus Suͤden ſtroͤmt die Sura her, welche das caſaniſche Gebiet von dem ruſſiſchen ſcheidet.
IV. Nun beginnen die ceremiſiſchen Tartaren, ein Volk, das zu beiden Seiten der Wolga, meiſtens ohne Haͤuſer, wohnt. Es erſtreckt ſich weit uͤber Ka⸗ ſan, lebt von der Viehzucht, von Honig und von der Jagd. Man findet unter ihm vortreffliche Schuͤtzen, ſchon von der Kindheit dazu abgerichtet. Es iſt raͤn⸗ beriſch und treulos, glaubt zwar an ein hoͤchſtes We⸗ ſen, das den Menſchen auf der Erde wohl und weh


