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doch war es flach, und ging nur ſieben Fuß tief; denn die Wolga hat viele Untiefen und Sandhaͤnke.
Im obern und untern Raum waren mehrere Cajuͤten fuͤr die Geſandten, fuͤr die Beoleitung und fuͤr die Kuͤchen⸗Vorraͤthe. Das Verdeck war mit raein und kleinem Geſchuͤtze beſetzt, uͤberhaupt mit Waffen aller Art, gegen die Naͤuber. Neben dieſem Schiff fuͤhr⸗ ten wir noch eine Schaluppe fuͤr den Nothfall mit uns.
II. Niſa wurderr von dem Großfuͤrſten Baſilius erbaut, und von der volkreichen Stadt Großneu⸗ gard bevoͤlkert. Sie iſt von Moskau mehr als zwei⸗ hundert Stunden entlegen, mit Mauern und feſten Thuͤrmen umgeben. Außer dieſen Mauern ſind faſt mehr Haͤuſer, als in der Stadt ſelbſt. Die Ocea muͤndet hiebei in die Wolga, wornach dieſer Strom 4600 Schuh breit wird. Die Stadt wird gegenwaͤr⸗ von Ruſſen, Tartaren und Teutſchen bewohnt, und von einem Woywoden regiert. Dieſem ſchickten die Geſandten einige Geſchenke, uͤber welche er ſehr er⸗ freut war, und uns mit Bier, Meth, Pfefferkuchen und ſtarkem Branntwein bediente. Er war ein unter⸗ richteter Mann, uͤber den wir uns in dieſem Lande wundern mußten.
Als wir gefragt hatten, ob wir uns vor den Ko⸗ ſacken wohl zu fuͤrchten haͤtten? antwortete er: Kei⸗ neswegs, deun Ihr ſeyd ja Teutſche, und Eure Ta⸗


