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V., Hierauf fuhren wir uͤber den Ladoggiſche Ses Nach ungefaͤhr 12 Meilen kamen wir zu einem Klo⸗ ſter, Namens Nawolk Konski, wo wir an das Land ſtiegen. Daſelbſt kam uns ein ruffiſcher Moͤnch ent gegen, und reichte den Geſandten zum Willkomm Brot und einen getrockneten Lachs. Noch am Abende deſ⸗ ſelben Tages erreichten wir das Staͤdtchen Ladoga, wo wir eine große Anzahl Kinder von 4 bis 1 Jahren fanden. Maͤdchen und Knaben waren ganz gleich ge⸗ kleidet, hatten abgeſchnittene Haare und herabhaͤn⸗ de Locken. Sie umiagerten uns gleichſam, und ver⸗ kauften fuͤr eine geringe Muͤnze eine Art rother Bee⸗ ren, welche ſie Molina nennen. Waͤhrend wir Mit⸗ tag hielten, ſpielten zwei Ruſſen auf der Geige und Laute, und ſangen Lieder von ihrem großen Czaar Mi⸗ chael Foͤdorowitz. Nachmittags fuhren wir am⸗ dem Wolchow⸗Strome wieder davon. Auf den Mau ern ſtanden viele Hundert Kinder, uns nachzuſehen, auch alte Leute, und ein Moͤnch, der uns ſegnete. Als die Segel aufgezogen wurden, zerriß ein Tau⸗ und ein Segel ſiel auf einen Strelitzen ſo herab, daß er wie todt da lag. Als er nach einer Stunde wieder zur Beſinnung kam, und man ihm eine Schale Brannt⸗ wein beigebracht hatte, erholte er ſich gleich wieder.
Die Wolchow iſt ein Fluß, ſo breit wie die Elbe kommt aus dem Ilmer⸗See bei Neugart un muͤndet in den Ladogaiſche See. Vor Ladoga ha dieſer Sirom einen Fall, zwiſchen grolen Steinen


