Teil eines Werkes 
1. Th., 1. Bdchn (1828)
Entstehung
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114 Saigque*), antreffen konnten, welche nach Kon⸗ ſtantinopel ſegelte. 1

Man kam an, und ward eingeſchifft. Den naͤch⸗ ſten Morgen ſollte das Schiff abgehen. Man gewann die Muͤndung der Donau in kurzer Zeit, und der Wind war guͤnſtig. Den zweiten Tag trug ein Nord⸗ oſtwind in Baͤlde das Schiff in das ſchwarze Meer hinaus, ohne daß denſelben von den Sandbaͤnken in der Donau⸗Muͤndung ein Unfall geworden. Am dritten Tage gegen Abend entdeckte man mit großem Vergnüͤgen die Kuͤſten von Aſien und den Kanal,

welcher der Eingang zum Bosporus iſt. Der

Eintritt der Nacht noͤthigte indeſſen die Reiſenden, das Schiff unter einen andern Wind zu ſetzen, um nicht auf den Strand uu gerathen.

Mit dem Anbruche des andern Morgens gab man dem Schiff ſeine Richtung wieder, und lief dann bald gluͤcklich in den Kanal ein. Man ſah Konſtanti⸗ nopel, deſſen Anſicht die ſchoͤnſte und bezaubern⸗ deſte iſt, die man ſich rur denken kann. Im Hafen von Galata ſchiffte man ſich aus, und unſere Rei⸗ ſenden begaben ſich in das Haus der Jeſuiten.

Hier erwartete min die Ankunft der Geſandten

2 Eine Saig ue iſt ein kleines turkiſches Kauf⸗

mannsſchiff.

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