——·——
115
des Koͤnigs von Frankreich an die Pforte, den Herrn von Chateaunenf, an welchen man wichtige Pa⸗ piere von dem Groß⸗General von Polen abzugeben hatte, damit unſeren Reiſenden die Reiſe nach Per⸗ ſien erleichtert und geſichert werde.
Kaum hatte man erreicht, was man erreichen wollte, ſo ward Ayril krank, und bekam zum drit⸗ ten Male in einem Jahre das Blutſpeien. Die Aerzte und die Jeſuiten Galatass riethen ihm, nach Frank⸗ reich zuruͤck zu kehren. Hiezu fand ſich gerade eine ſchoͤne Gelegenheit. Die Gattin des verſtorbenen Ge⸗ ſandten Frankreichs, Madame Girardin, war zu ihre Abreiſe bereit. Auf ihrem Schiffe reiſete Avril auch am 23. Oktober ab.
Man paſſirte die ſieben Thuͤrme gegen die Nacht hin mit gutem Nordwind, welcher das Schiff bald in das Meer di Marmora, und den naͤchſten Morgen fruͤhzeitig in den Kanal von Gallipo lis brachte. Hier ſegelte man zwiſchen der damals vor Anker liegenden Seemacht unter dem Donner der Ka⸗ nonen, mit welchem man die Frau des Geſandten begruͤßte, und war ſo bald durch die Dardanellen gelangt, wo die vier Schloͤſſer, unbedeutende Forts, einander gegenuͤber liegen, und den Eingang verthei⸗ digen.
Als man außer dem Kanal war, ſah man die Inſel Tenedos mit der Hauptſtadt gleiches Na⸗


