Teil eines Werkes 
1. Th., 1. Bdchn (1828)
Entstehung
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Benehmen gar nicht zu deuten, da erſt vor einigen

Jahren zwiſchen dieſem Hoſpodar und Polen der groͤßte Hader Statt gefunden hatte, indem er ſich der Krone Polen nicht unterwerfen wollte; doch merk⸗ ten ſie endlich ſoviel, daß der Hoſpodar unter der Maſke ungeheuchelter Freundſchaft den Plan einer Verſchwoͤrung gegen Polen zu verdecken bemuͤht war, um ſich von dieſer Krone unabhaͤngig und zum Unter⸗ than des Kaiſers zu machen.

Acht Tage waren verlaufen, ſeit man in Jaſſi war. In der Zeit hatte der Hoſpodar die fernerhin noͤthigen Paͤſſe bei dem Seraskier des Groß⸗ herrn ausgewirkt. Unter Begleitung reiſte man ſo⸗

fort, nachdem man nicht verſaͤumt hatte, dem Hoſpo⸗

dar zu danken, von Jaſſi in vier Tagen nach Ga⸗ latz, einer kleinen Stadt an der Donau. Dort fand man eine Barke bereit, die unſere Reiſenden in das tuͤrkiſche Gebiet, welches nicht mehr als fuͤnf Stunden entfernt war, uͤberſctzte.

Nachdem man eine der Unwiſſenheit der Tuͤrken und der Bosheit einiger Renegaten verze hliche Unan⸗ nehmlichkeit in dem nahen tuͤrkiſchen Lager, wohin man kommen mußte, um an den Seras kier Briefe des Hoſpodars der Moldau abzugeben, uͤberſtanden hatte, ſetzten unſere Vaͤter ihien Weg durch Roma⸗ nien nach Kili, einer Stadt in Beſſarabien fort, weil ſie dort ein tuͤrüſches Fahrzeug, eine

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