Teil eines Werkes 
1. Th., 1. Bdchn (1828)
Entstehung
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Fuͤnftes Buch. Reiſe in die Moldau.

Die groͤßten Schwierigkeiten hatten ſich bis jetzt unſern Reiſenden in den Weg geſtellt, und ſie verhin⸗ dert, daß ſie ihren Zweck nach Jahre langer Bemuͤ⸗ hung noch nicht erreichten. Deſſen ungeachtet ver⸗ zweifelten ſie nicht; ihr Vertrauen auf Gott ließ ih⸗ ren Muth nicht ſinken. Sie hatten ja noch immer ei⸗ nen Weg uͤbrig, auf welchem ſie ſich mit dem Grafen Syri wieder verbinden konnten. Sie durften nur uͤber Konſtantinopel nach Perſien zu kommen ſuchen. Es war damals freilich Krieg zwiſchen den Chriſten und den Unglaͤubigen; allein ſo viel Unange⸗ nehmes auch fuͤr unſere Vaͤter, wenn ſie in dieſen Laͤndern reiſen wollten, entſtehen konnte; ſie gaben doch ihren Plan nicht auf.

Zu Warſchau war noch der ruſſiſche Geſandte Jerowsky. An dieſen wendeten ſie ſich um Paͤſſe uͤber Wien, Buda, und von da in die Laͤnder des tuͤrkiſchen Großherrn. Politiſche Gruͤnde bewogen aber den Geſandten, ihre Bitte abzuſchlagen. Hierauf wendeten ſich unſere Vaͤter an den Groß⸗General von Polen, der ihnen ſchon fruͤher Beweiſe ſeiner Gunſt gegeben hatte. Er nahm ſie auch dieſes Mal mit be⸗ ſonderer Gunſt auf, und verſprach ihnen, ſie nach Konſtantinopel zu fuͤhren.Folgen Sie, ſagte er zu ihnen, mir zu Leopold, wir wollen Maaßre⸗