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geln nehmen, daß Sie die Reiſe, die Sie zur Ehre Gottes unternehmen wollen, wirklich ausfuͤhren koͤnnen.“
Kaum war man in dem Pallaſte Leopold's an⸗ gekommen, ſo wurden zwei Kuriere abgefertigt, der eine an den Hoſpodar der Moldau, der andere an den Paſcha von Kamini⸗ez, welche unſere Rei⸗ ſenden in der gefaͤhrlichen Zeit damals am meiſten be⸗ guͤnſtigen konnten. Wohl verſuchten Feinde unſerer Vaͤter nochmals, ſie dem Groß⸗General von Polen zu verdaͤchtigen; allein dieſer Mann war zu feſt in ſeinen Entſchluͤſſen, als daß er haͤtte Gehoͤr geben ſollen. Die beiden Kuriere kamen zuruͤck, und die Antworten des Hoſpodar's und des Paſcha waren guͤnſtig. Hierauf rieth der Groß⸗General, den Weg durch die Moldau ass den ſicherſten an, und dahin reiſete man denn auch. Sie erhielten ſicheres Geleite bis Konſtantinopel, und der genannte Goͤnner unſerer Vaͤter, gab ihnen ſogar einen ſeiner Leute zum Dolmetſcher, und eine Bedeckung von dreißig Reitern, die unſere Reiſenden nicht eher verlaſſen durften, als bis ſie in die Haͤnde des Hoſpodar's ge⸗ liefert waͤren. Der Hoſpodar aber war des Groß⸗ Generals beſonders guter Freund.
Nachdem man einen Strich von Podolien und Pokutien durchzogen hatte, kam man endlich zu Jablonow an, alſo an die Graͤnze der Moldau. Ehe unſere Reiſenden aber hieher gelangten, mußten


