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ſich ein Vergnuͤgen, ſie auf dieſe Weiſe mit ſich nach Moskau zu nehmen. 4
Dieſes Verfahren verdroß den Hof von Mos⸗ kau, und der Graf Syrn erhielt, als er ſich zu Gunſten der Vaͤter verwendete, ſogleich den Befehl, unverzuͤglich Moskau zu verlaſſen. Die Jeſuiten ſelbſt erhielten den gemeſſenen Befehl des Czar, ſich nicht auf die Proteetion dieſer beiden polniſchen Geſandten zu verlaſſen, und ſich aus dem ruſſiſchen Gebiete ſogleich zuruͤck zu ziehen, wenn ſie keine Ge⸗ waltthaͤtigkeiten erwarten wollten. Man wandte ſich nun ſogleich an den polniſchen Reſidenten, ließ dem Czar die Briefe des Koͤnigs von Frankreich vorlegen, welche unſere Reiſenden bei ſich hatten, und erlangte fuͤr das Erſte wenigſtens eine Privat⸗Audienz, durch welche man das unſern Vaͤtern angethanene Unrecht wieder etwas gut zu machen ſuchte, und die Verſiche⸗ rung einer baldigen und guͤnſtigen Antwort.
Man wartete fuͤnfzehn Tage auf dieſe Antwort. Mittlerweile fluͤſterten der hollaͤndiſche und branden⸗ burgiſche Geſandte allerlei unſern Reiſenden Unguͤnſti⸗ ges in die Ohren der Bojaren, und in die des Kaiſers, weil ſie ein fuͤr allemal die Jeſuiten nicht leiden mochten. Der kurfuͤrſtlich⸗brandenburgiſche Ge⸗ ſandte war ein Calviniſt, und dem zu Folge ein ge⸗ ſchworener Feind aller Jeſuiten. Dieſer ſuchte ein Buͤndniß mit Moskau zum Schutze der Heirath der Prinzeſſin Ra zivil, die fruͤher an den Prinzen


