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Von Grodnow ging Avril zuruͤck nach War⸗ ſchau, um dgſelbſt mit dem dort eingetroffenen Pa⸗
ter Beauvollier die Maaßregeln zu beſprechen,
welche zu nehmen waͤren, um mit dem Grafen Syri, dem der Koͤnig von Frankreich gefaͤllig geweſen war, abreiſen zu koͤnnen. Der Graf hatte ſeine Abreiſe auf die letzten Tage des Monates Auguſt feſtgeſetzt, weil ſeine Inſtruk tionen noch nicht bercit waren.
Man verband ſich, außer den zwei« Jeſuiten, wel⸗ che nach China mitgehen ſolten, mit noch andern in Polen, um ſie in Perſien als Miſſtonaͤre zu beſtimmen. Der Koͤnig von Polen und andere Große dieſes Reichs, beſonders der Graf Syri un⸗ terſtuͤtzten die deßfalſigen 2 Bemuͤhungen Avrils und und Beguvolliers; beſonders da zu derſelben Zeit der Fuͤrſt von Fberien um einige Jeſuiten ſchrift⸗ lich gebeten, damit ſie in ſeinen S Staaten thaͤtig ſeyn moͤchten. Der Name dieſes Fuͤrſten war Archilles 83 er hatte, weil er vom Maboinedamem us zur chriſtli⸗ chen 9 Religion uͤbergegangen war, von dem Schach von Perſien und von dem Großherrn der Tuͤr⸗ keu viel Anfechtungen gehabt. Er hatte aber die Ueberzeugung gewonnen, daß er mit groͤßerer Kraft gegen ſeine Feinde vuͤrde handeln koͤnnen, wenn er die verſchiedenen chriſtlichen Sekten in ſeinem Lande, in Iberien und Mingrelien ver reinigen koͤnnte, und wandte ſich deßhalb an den Pa atriarchen von Moskau um einige Miſſionaͤre. Als Archilles


