Teil eines Werkes 
1. Th., 1. Bdchn (1828)
Entstehung
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er auch nicht an Allem wirklichen Theil genommen hat. Es iſt ſchon traurig genug, durch Zwang in ihre Gemeinſchaft zu kommen; es waͤre beſſer, das Leben im Kampfe fuͤr ſeine rechtmaͤßige Obrigkeit zu opfern. Denn wer ſich unter die Tuͤrken freiwillig oder mit Gewalt begibt, hat auch ſeine Lage nicht verbeſſert; vielmehr iſt jede Hoffnung eitel. Denn er wird willkuͤhrlich von einem Lande in das andere ver⸗ ſetzt, oder gar verkauft, und als Abtruͤnniger mit Mißtrauen behandelt. Dieſe Verhaͤltniſſe ſollen die Pfarrer und Prediger ihren Genoſſen an das Herz le⸗ gen; ſind dieſe dafuͤr nicht empfaͤnglich, ſo moͤgen ſie zum Teufel fahren, wie Paulus die Griechen Pe⸗ trus die Juden auch fahren ließ. Ja ich wollte, daß ſo geſinnte Teutſche gar nicht unter des Kaiſers Pa⸗ nier, ſondern ſchon bei dem Tuͤrken waͤren; ſie wuͤr⸗ den im Kampfe deſto eher geſchlagen, und dem Tuͤr⸗ ken ſchaͤdlicher werden. Denn gegen ſolche, welche ſo oͤffentlich und gewiß von Gott und der Welt ver⸗ dammt ſind, iſt leicht ſtreiten. Es gibt zwar manchen Wuͤſtling oder verzweifelten Boͤſewicht: wer aber Vernunft hat, wird dieſer Ermahnung Gehoͤr geben, im Gehorſame ſeiner wahren Obrigkeit bleiben, und aus ſolchen Kraͤtten fuͤr dieſe ſtreiten, daß er eher ſich von den Tuͤrken erwuͤrgen, als ſeine Seele in die Hoͤlle zum Teufel fahren laͤßt.

Zwar erkennt der Tuͤrke die 4 Evangelien fuͤr goͤttlich, glaubt auch an Moſes und die Propheten,