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Unterthanen reinigt, welchen der Tuͤrke ihnen veran⸗ laßt. Kaunn Gott oder ein gottſeliger Menſch anders von euch denken, als daß ihr euren Unterthanen feind ſeid, oder ſelbſt mit dem Tuͤrken einen heimlichen Bund habt, oder euch wenigſtens nicht fuͤr Kaiſer oder Fuͤrſten, ſondern fuͤr leere Puppen haltet, mit welchen die Kinder ſpielen? Statt daß ihr pflichtwidrig be⸗ rathet, ob man Fleiſch in der Faſten eſſen, oder die Nonnen Maͤnner nehmen duͤrfen; handelt ihr lieber fuͤr den Teufel. Ihr ſeid als Schutzherren uͤber das arme Deutſchland geſetzt, und werdet an euren Un⸗ terthanen Moͤrder, Veraͤchter und Bluthunde, und laßt— ja werft ſie ſogar in den Rachen der Tuͤrken, zum Lohne, daß ſie Leib und Geld, Ehre und Blut fuͤr euch opfern.
Haͤtte der Kaiſer laͤngſtens pflichtmaͤßige Antraͤge gemacht, ſo haͤtten die Fürſten gefolgt, und der Tuͤrke waͤre nicht maͤchtig geworden. Die Fuͤrſten ſprachen wohl von des Kaiſers Panier, hielten es aber nur fuͤr ein ſeidenes Tuch, und waren in der That ungehor⸗
ſam. Noͤchte ich mit meiner Ermahnung, und die Herren mit ihrem Panier nur miht zu ſpaͤt kom nen; moͤchte uns nicht das Schickſal der Kinder Ifraels be⸗ gegnen, welche zuerſt nicht gegen die Amorit er ſtrei⸗ ten wollten, als Gott es ihnen geboten hatte. Doch ſoll Niemand verzweifeln; Buße und Recht thun, fin⸗ det allezeit Gnade. Wenn aber de Kaiſer und die Fuͤrgen ihre Pflicht zur Beſchuͤtzung ihrer Unterchauen 23kes B. Siebenbürgen zc. I. 1. 2
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