Teil eines Werkes 
1. Th., 1. Bdchn (1828)
Entstehung
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Wenn die Tuͤrken in die Schlacht vorruͤcken, ſo iſt ihr Feldgeſchrei: Alla, d. i. Gott; allein mit ſol⸗ cher Stimme ehren ſie nur den Teufel, der ſie ermu⸗ thigt, ihre Hand und Schwert, ihr Roß und Mann fuͤhrt. Er duldet keine Bilder, nicht einmal auf Muͤn⸗ zen, welche nur mit Buchſtaben verſehen ſind. Er rottet alle untergeordnete Obrigkeit aus, kennt nicht Fuͤrſten, Grafen, Herren, Adel und Lehenleute, ſon⸗ dern iſt allein Herr uͤber alles in ſeinem Lande. Er glaubt durch Werke heilig und ſelig zu ſeyn, haͤlt fuͤr keine Suͤnde, Chriſtus vernichten, Obrigkeit und Ehe verwuͤſten. 11&

Außer dem Haufen der Chriſten ſoll noch K. Karl V., oder wer Kaiſer iſt, gegen den Tuͤrken kaͤmpfen, weil dieſer ſein Reich und ſeine Unterthanen angreift, welche er zu vertheidigen verbunden iſt. Wer den Tuͤrken in des Kaiſers Namen bekriegt, der iſt verſichert, daß er der goͤttlichen Ordnung gehorſam iſt, indem der Kaiſer unſer rechter Herr und Ober⸗ haupt iſt. Stirbt er im Gehorſame, ſo ſtirbt er im guten Stande: hat er vorher gebuͤßet, und glaubt an Chriſtus, ſo wird er ſelig. Gegen den Kaiſer aber ſoll man nur gehorſam ſeyn, damit er ſeine Pflicht erfuͤlle, die Unterthanen zu beſchuͤtzen. Der Kaiſer ſoll den Tuͤrken nicht bekriegen wegen des Ruhmes, wegen der zu erobernden Laͤnder, aus Zorn oder Rach⸗ gierde. Denn dieſe Ruͤckſichten waͤren perſoͤnlich und eigennuͤtzig; man ſoll den Kaiſer nicht reitzen jwider