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Maria, die Apoſtel und anderen Heiligen, die Hoff⸗ nung des ewigen Lebens am juͤngſten Tage, und der Glaube an die Auferſtehung entlehnt. Mahomed em⸗ pfiehlt den Gebrauch des Schwertes; ſind auch andere Reiche durch Gewalt oder Unrecht aufgekommen, ſo iſt doch keines durch Mord und Raub ſo maͤchtig ge⸗ worden, als jenes des Tuͤrken. Chriſtus ſprach bei Johannes, der Teufel ſei ein Luͤgner und Moͤrder. Durch die Luͤge toͤdtet er die Seele, durch den Mord den Leib; beide Uebel ſind gewoͤhnlich vereinigt. Die Arianer und Donatiſten ſind von der Wahrheit gewi⸗ chen, dem Luͤgen⸗Geiſte unterthaͤnig, und in deſſen Dienſte Luͤgner und Moͤrder geworden.
Der Koran achtet auch den Eheſtand nicht, ſon⸗ dern geſtattet ſo viele Weiber zu nehmen, als man will. Mancher Tuͤrke hat 10, 20— 100 Weiber, die er verlaͤßt und verkauft nach Belieben, wie das Vieh. Da alſo Luͤge, Mord und Vielweiberei in der Tuͤrkei geſetzlich iſt, ſo kann die ehriſtliche Wahrheit dafelbſt nicht beſtehen. Man ſagt zwar, die Tuͤrken ſeien un⸗ ter einander treu, freundlich, wahrheitsliebend, und uͤbten noch manche andere Tugend. Allein auch der ſchlechteſte Menſch hat zuweilen etwas Gutes an ſich; manches Freiweib iſt gutmuͤthiger, als 10 rechtmaͤßige Weiber auch der Teufel ſucht als ſchoͤner Engel durch einige Werke des Lichtes zu taͤuſchen. Alle Moͤrder und Naͤuber ſind unter ſich treuer und freundlicher, als ihre benachbarte Chriſten.


