Teil eines Werkes 
1. Th., 1. Bdchn (1828)
Entstehung
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Zu ſolchem Gebete wider den Tuͤrken ſoll uns be⸗ wegen die große Noth, indem er nicht allein die Men⸗ ſchen und Laͤnder durch das Schwert verdirbt, ſondern auch den ehriſtlichen Glauben auszurotten ſucht, in⸗ dem er weder denſelben öffentlich auszuuͤben, noch ge⸗ gen den Mahomed zu predigen erlanbt. Es war ſehr gefehlt, daß unſere hoͤbere Geiſtliche ſich nicht be⸗ muͤhten, das geiſtliche und weltliche Weſen der Tuͤr⸗ ken genau keunen zu lernen; indem ſie doch auch Stifte und Kloͤſter haben. Des Mahomed's Alcoran iſt ein ſchaͤndliches Buch: denn er laͤugnet darin, daß Chriſtus Gottes Sohn und rechter Gott iſt, und haͤlt ihn nur fuͤr einen Propheten, wie Jeremias oder Jo⸗ nas. Er lobt ſich ſelbſt, und ruͤhmt ſich, daß er mit Gott und den Engeln geredet habe, und ihm befohlen ſei, die Welt fuͤr jeinen Glauben zu gewinnen, oder durch das Schwert zu ringen. Daher halten die Tuͤr⸗ ken ihn viel hoͤher als Chriſtus, deſſen Amt ein Ende genommen habe. Daraus erhellt, daß Mahomed ein Zerſtoͤrer des Reiches Chriſti iſt, wie die Juden, welche lehren, daß man herrſchen, das Schwert fuͤhren, und in dar Welt oben ſchweben ſoll. Der tuͤrkiſche Glaube iſt aus juͤdiſchem, chriſtlichem und heidniſchem zuſammen geſetzt. Von den Inden iſt das Verbot des Weines, die wiederholten Faſten jedes Jahres, das oͤftere Ba⸗ den, und das Eſſen auf der Erde nach der Nazarener Sitte. Von den Chriſten iſt die Lehre uͤber Chriſtus,