Teil eines Werkes 
1. Th., 1. Bdchn (1828)
Entstehung
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ſung zum Streite und Einfalle in fremde Laͤnder hat, ſo iſt ſein Krieg nur Frevel und Naͤuberei, durch wel⸗ che Gott die Welt ſtraft, wie ſonſt manchmal fromme Leute durch boͤſe Buben. Denn er ſtreitet nicht aus Noth, oder um ſein Land im Frieden zu erhalten, wie jeder ordentlichen Obrigkeit zuſteht, ſondern er ſucht andere ihm unſchaͤdliche Leute zu berauben und zu be⸗ ſchaͤdigen, wie ein See⸗ oder Straßen⸗Naͤuber. Er iſt außer allem Zweifel die Ruthe Gottes, und der Diener des Teufels. Er ſoll bekaͤmpft werden von einem Haufen frommer Chriſten unter K. Karl v. Die Pfarrer und Prediger ſollen ihr Volk zum Gebete und zur Buße thaͤtigſt ermahnen, indem wir durch unſere unzaͤhligen Suͤnden Gottes Ungnade ſo verdient haben, daß er uns dem Teufel Tuͤrken in die Haͤnde liefert. Zur tieferen Wirkſamkeit ſolcher⸗ Predigten muß man die Schriftſpruͤche von der Suͤndfluth, von Sodom und Gomorra, von den Kindern Iſrael, und anderen harten Strafen Gottes anbringen, und an⸗ deuten, daß wir wegen groͤßerer Suͤnden noch haͤrter geſtraft zu werden verdienen. Zugleich muß man er⸗ waͤhnen, daß Gott durch wahre Reue und Beſſerung der Suͤnder beſaͤnftigt werde; man muß ſich auf die Schriftſpruͤche uͤber NiniveDavid, Achab, Manaſſe, Petrus, den Schecher und Zoͤllner ꝛc., und auf die Kraft des Gebetes⸗ nach dem Muſter von Elias, Ja⸗ kob, Jeſaias, David, Salomon, Aſſa, Ivſaphat, Joſig, Ezechiel zc. berufen. ep 5*