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teutſches Volk iſt ſo wild und wuͤſt, ja halb Teufel und halb Menſch, daß etliche die Herrſchaft der Tuͤr⸗ ken fuͤr die Zukunft begehren. Dieſe Irrthuͤmer, wie der Aufruhr und alles Boͤſe in der ganzen Welt, wur⸗ den mir und meinem Evangelium zugeſchrieben, ob⸗ ſchon dieſe unwahrheit Jedermann bekannt iſt. Da⸗ mit die Unſchuldigen nicht ferner durch ſolche Laͤſterer hintergangen werden, und Argwohn aus meiner Lehre ſchoͤpfen, als duͤrfe man nicht wider die Tuͤrken ſtrei⸗ ten, ſo habe ich dieſes Buͤchlein dem Schutze eines beruͤhmten Fuͤrſten empfohlen.
Mein Buͤchlein von weltlicher Obrigkeit wurde mißverſtanden, werl bis auf meine Zeit der Papſt und die Geiſtlichen uͤber alles erhaben, wie ein Gott in der Welt war, und die weltliche Obrigkeit im Fin⸗ ſtern niedergebeugt und unbekannt war. Ich wurde
ein Eehtheſchde der Fuͤrſten geſcholten, weil ich dem von weltlichen Angelegenheiten getrennten Papſte un⸗ terſagte, das er wider den Tuͤrken Krieg fuͤhren duͤrfte. Doch deſſen ernſtlicher Wille war nie, den Tuͤrken zu bekriegen, ſondern unter dieſem Titel viel Geld fuͤr Ablaͤffe aus Teutſchland zu beziehen. So wenis ein Fuͤrſt ſeine Pflicht erfuͤllt, wenn er zugleich das Amt des Biſchofs an ſich zieht; eben ſo wenig ſteht dieſem zu, auch das Amt des Fuͤrſten zu uͤbernehmen. Deß⸗ wegen ſind alle bisherigen Feldzuͤge gegen die Tuͤrken mißlungen.
Da es gewiß iſt, daß der Tuͤrke keine Veranlaſ⸗


