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Am 11ten legten wir hoͤchſt beſchwerlich, hungernd und duͤrſtend, Vormittags 6 Meilen zuruͤck, erreich⸗ ten das beinahe ausgetrocknete Bett des Fluſſes Ut⸗ eela, und lagerten uns unter dem Schatten der Baͤume und des Rohres bei gutem Waſſer; bis Abends machten wir noch 3 Metlen. Am zsten reiſten wir gegen N. W., und erreichten nach 8 Meilen die noͤrd⸗ liche Hauptgelle eines See's, welcher dem Euphrat ſeine bedeutende Groͤße verdankt. Am fruͤheſten Mor⸗ gen erblickten wir die Stadt Mexat Aly auf einer Anhohe mit einem See an ihrer Öſtſeite. Obwohl ſte nur 6 Meilen entfernt lag, konnten wir ſie doch erſt Abends erreichen.
Obiger See verdankt dem Euphrat ſeinen Ur⸗ ſprung, weil dieſer in den Winter⸗Monaten an⸗ ſchwillt, aus ſeinen Ufern in dieſe Ebene tritt, und dieſen See bildet, welcher in mehre Buſen vertheilt, mehr lang als breit iſt, im Umfange 36— 40 Meilen betraͤgt, und niemals die Bleite von 6 Meilen uͤber⸗ ſteigt. Seine Mitte kann man im Sommer durchwa⸗ den; an den uͤbrigen Theilen iſt er hoͤher. Obwohl ſein Waſſer wegen ſeines mit Salpeter bedeckten Grun⸗ des ſalzig iſt, ſo ernaͤhrt es doch viele große und kleine Fiſche, und erzeugt bei der Gluth der Sonne viel Salz; die Araber nennen den See Rahemah.
Die Stadt Mexrat Aly, oder Mam Aly (gleichſam das ſehr alte Bethaus Alys wurde vor mehren tauſend Jahren erbaut. Denn als Alv,


