Teil eines Werkes 
1. Th., 3. Bdchn (1828)
Entstehung
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7 Meilen auf einem rauhen, ſandigen und waſſerlo⸗ ſen Platze; ½ Meile gegen Oſt fanden wir ſalziges Waſſer.

Am 14ten gingen wir gegen N. W. uͤber aͤhnliche Landſchaften, und ließen uns nach s Meilen auf einer Ebene nieder, welche ½ Meile von den Brunnen, die zwiſchen den Truͤmmern der alten Stadt Sayda ſtehen, entfernt iſt; die Araber nennen dieſe Brunnen Hayun Sayda, d. i. Quellen von Sayda; bis Abends legten wir noch 3 Meilen zuruͤck.

Am 16ten machten wir s Meilen uͤber unebene Gegenden, und ließen uns am Platze, welchen die Araber Kalb Alſor, d. i. Ochſen⸗Her;, nen⸗ nen, nieder. Der hier befindliche Brunnen hat ſchmutzi⸗ ges, uͤbel riechendes Waſſer. Nach 4 Meilen ruhten wir an einem ziemlich bequemen Orte, nachdem wir Schildwachen ausgeſtellt, und viele Feuer wegen der vielen Raͤuber und Loͤwen gemacht hatten.

Am 16ten kamen wir zu einem großen Felſen, von welchem herab im Winter mit großer Kraft ein Gießbach ſtuͤrzt, welchen die Araber Haneghan nen⸗ nen, weil viele hier von den Wellen verſchlungen wer⸗ den. Nach s Meilen ruhten wir in Semat, einem mit Baͤumen und Rohren bepflanzten Orte, deſſen Brunnen ſehr gutes Waſſer enthalten. Bis Abends legten wir uͤber rauhe und duͤrre Steppen s Meilen zuruͤck; waͤhrend des ganzen Tages ſaben wir viele wilde Eſel.