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der Schwiegerſohn Mahomet's durch einen Sklaven aus Kufa, welches in der Naͤhe liegt, ermordet worden war, ſo hegten ſeine Anhaͤnger fuͤr ſeine Grab⸗ ſtaͤtte eine große Verehrung, und erbauten ihm eine ſehr koſtbare Moſchee, welche aber wegen der Abnahme dieſer Sekte einzuſtuͤrzen drohr, ſo wie auch die Mauern der Stadt, welche aus Backſteinen und Moͤrtel gebaut ſind. Von ihren ehemaligen 6— 1000 Haͤuſern, wer⸗ den jetzt kaum mehr z00 bewohnt, die andern ſind ein⸗ gefallen, und zeigen noch die ehemalige Groͤße der Stadt.—
Dieſe hat nur ſalziges Waſſer, mit Ausnahme jenes, welches der tuͤrkiſche Kaiſer Selim 3 Meilen weit vom Euphrat durch eine ſehr koſtſpielige und muͤhvolle Waſſerleitung, welche nicht ſelten mit Koth uͤberfuͤllt wird, der Stadt gab. Das Getreide iſt hier ſehr ſelten und theuer, weil es hier nur eingefuͤhrt wird. Die Einwohner ſind von weißer Farbe und ſchlechten Sitten; alle Ankoͤmmlinge, welche nicht zu ihrer Sekte gehoͤren, haſſen und verabſcheuen ſie als unrein. Ihr Koͤnig iſt dem tuͤrkiſchen Sultan unter⸗ thau, und bezahlt Tribut.
Am 23ten reiſten wir von Meyat gegen Norden, legten uͤber ebene und unfruchtbare Gegenden, 7 Mei⸗ len zuruͤck, und ruhten in einer alten, aber ſchoͤn ge⸗ bauten Herberge, welche ſie K han nennen. Auf der Mitte des Weges, ½ Meile von der koͤniglichen Straße ſteht ein großes Haus mit einem Thurme; es
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