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an einem andern Ort gebracht, der wenig beſſer war, naͤmlich in ein Gefaͤngniß, welches man die ſieben Thuͤrme nennt. Hier wurde er in ein elendes finſte⸗ res und außerordentlich kaltes Loch geworfen, in wel⸗ chem er bis 1 Uhr Nachmittags des andern Tages blieb, um welche Zeit der Geſandte, welcher die Ab⸗ ſcheulichkeit ſeines Aufenthaltes vernommen hatte, ei⸗ nen ſeiner Bedienten zu dem Gefangenwaͤrter ſchickte, und ihn bitten ließ, ihn von hier an einen beſſern Platz zu bringen. Er wurde hierauf aus dem Kerker genommen, und mit ſeinen beiden Leuten in einen engen Schuppen geſperrt, der nur zwei Ellen im Geviert hatte, und wider eine Mauer angebaut war, und dieß ohne Bekleidung, ohne Bettung, ohne Feuer, noch gute Nahrung. In dieſem Zuſtande mußte er vierzehn Tage in der ſtrengſten Kaͤlte, bei Froſt und Schneewetter ausharren. Waͤhrend dieſer Zeit ſtarb einer ſeiner Leute vor Kaͤlte, und er ſelbſt war ſo erſtarrt an allen Gliedern, daß er fuͤrchtete, ſolche nie wieder gebrauchen zu koͤnnen.
In dieſem armſeligen Zuſtande blieb er bis An⸗ fangs April 1604, um welche Zeit Briefe von des Koͤ⸗ nigs Majeſtaͤt an den Großſultan, und Gelder von ſeinem Vater anlangten. Vor dieſem hatte er keine Nachrichten aus England erhalten: denn die Briefe waren entweder aus Nachlaͤſſigkeit, oder durch einen ungluͤcklichen Zufall verloren gegangen. Vermittelſt ſeines Geldes wurde ihm erlaubt, ein Zimmer und


