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einen Bedienten zu ſeiner Aufwartung zu miethen; er blieb jedoch hierbei ein Gefangener, und wurde ſtrenge bewacht. So lebte er bis zum folgenden Chriſt⸗ tage, um welche Zeit ſein Vater, welcher Nachricht von ſeines Sohnes großem uͤberſtandenen Elende, dem Verluſte der fruͤheren Briefe Sr. Majeſtaͤt, und von deſſen gegenwaͤrtigen Lage erhalten hatte, ſich aber⸗ mals wegen ſeiner bittlich an den Koͤnig wandte, und
von Seiner Majeſtaͤt ein Verwendungsſchreiben an den Großſultan um ſeine Befreiung erhielt. Aber auch dieſe Briefe bewirkten ſeine Loslaſſung noch nicht. Denn er blieb noch immer im Gefaͤngniſſe; allein durch deren Vermittlung blieb er von den Martern und Qualen befreiet, die man ihm vorher auferlegt hatte. In der Mitte des Novembers 160s hatte der Koͤnig die Gnade, neue und dringendere Briefe an den tuͤr⸗ kiſchen Kaiſer zu richten, vermoͤge deren er unter Gottes Beiſtand, Freitags den s. Dezember deſſelben Jahres befreit wurde, welches auf folgende Weiſe ge⸗ ſchah. Der Protektor begab ſich naͤmlich an dieſem Tage in Perſon zu ſeinem Gefaͤngniſſe, ließ ihn ber⸗ austreten, und uͤbergab ihn zuſammen mit ſeinem bei ſich habenden Matroſen dem Geſandten mit den Wor⸗ ten: Er iſt Euer Gefangener, bis Morgen. So uͤber⸗ geben, aber nicht gaͤnzlich befreit, empfing ihn der Geſandte, und verſprach ihn, am naͤchſten Morgen nach der Duana zu ſchicken, welches ihr oberſter Gerichtshof iſt, weil ihm der Paſcha beme⸗ kie, daß


