Teil eines Werkes 
1. Th., 3. Bdchn (1828)
Entstehung
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Luft machen zu koͤnnen, um ſeine letzte Pflicht gegen ſeinen Vater zu erfuͤllen, und ſich dem Andenken ſei⸗ ner Freunde und Verwandten zu empfehlen; ſie von dem Elende zu unterrichten, das er waͤhrend ſeiner Gefangen ſchaft ausgeſtanden, und welchen ſchimpfli⸗ chen Tod ihm die Verraͤtherei und Feigheit ſeiner ei⸗ genen Leute bereitet habe. Von da haͤtte er ſich ploͤtz⸗ lich nach Spanien und Perſien verſetzt wuͤnſchen moͤ⸗ gen, daß er ſeine geachteten Bruͤder von der Art ſei⸗ nes Lebens und ſeines Todes haͤtte unterrichten koͤn⸗ nen, damit ſie durch feindliche Unternehmungen gegen die Tuͤrken, ſeinen Tod raͤchen koͤnnten.

Allein Gott ruͤhrte ploͤtzlich das Herz eines der Dolmetſcher, des venetianiſchen Geſandten, daß er aus Chriſtenpflicht und Mitleiden mit ſeiner Lage un⸗ verweilt, weil es ſonſt zu ſpaͤt geweſen ſeyn wuͤrde, zu dem Protektor ging, und ihn bat, einem ſo wackern Edelmann nicht in der Aufwallung ſeines Zornes und auf einem bloßen Verdacht hin, das Leben zu neh⸗ men, ſondern ihn vielmebr als Gefangenen anſtaͤndig zu behandeln, und ſtatt des Lebens ein Loͤſegeld von ihm zu nehmen. Anfangs war der Protektor ſehr hart⸗ naͤckig; allein da ſehr in ihn gedrungen wurde, und ihm die Hoffnung einleuchtete, 40,000 Zechinen damit zu gewinnen, die ihm angeboten wurden; ſo ward er etwas nachgiebiger, und befahl, mit der Hinrichtung einzuhalten.

So wurde Sir Thomas von dem Richtplatze 22tas B. Perſien, I. 3. 3